Willkommen auf den Seiten des Auswärtigen Amts

Informationen zum Familiennachzug zu subsidiär Schutzberechtigten

04.08.2019 - Artikel

Die deutsche Botschaft Kabul ist seit dem 15. August 2021 geschlossen.

Deutsche Staatsangehörige, die sich nach Ende der militärischen Evakuierung weiterhin in Afghanistan aufhalten und ausreisen möchten, werden dringend gebeten, sich unter http://afg.diplo.de zu registrieren. Dies gilt auch für deutsche Staatsangehörige, die sich bereits auf unserer Krisenvorsorgeliste ELEFAND registriert hatten. So können wir gezielt mit denjenigen von Ihnen kommunizieren, die sich noch in Afghanistan befinden und eine Ausreise anstreben.

Bitte achten Sie darauf, korrekte und vollständige Angaben zu machen!

Das Auswärtige Amt hat für deutsche Staatsangehörige außerdem eine Notfallhotline eingerichtet (030-18 17 1000) – in jedem Fall muss aber die Registrierung auf dem Portal http://afg.diplo.de erfolgen.

Achtung: Über soziale Medien erfolgen vermehrt unseriöse Kontaktaufnahmen, und es werden Falschinformationen verbreitet. Bitte reagieren Sie nur auf individuelle Kontaktaufnahmen durch uns auf den oben genannten Kommunikationswegen.

Informationen für ehemalige Ortskräfte und weitere, besonders gefährdete Afghaninnen und Afghanen finden Sie hier.

Der Nachzug zu subsidiär schutzberechtigten Personen war bis zum 31.07.2018 ausgesetzt und ist seit dem 01.08.2018 für eine begrenzte Personenanzahl von 1.000 pro Monat weltweit möglich.

Enge Familienangehörige (Ehegatt/innen, minderjährige ledige Kinder und Eltern von minderjährigen Kindern) von in Deutschland lebenden subsidiär Schutzberechtigten können sich auf dieser Internetseite für einen Termin zur Abgabe des Visumantrags registrieren:  Warteliste Nachzug zum subsidiär Schutzberechtigten

Die Internationale Organisation für Migration (IOM) wurde vom Auswärtigen Amt damit beauftragt, die Familienangehörigen von Schutzberechtigten bei der Ausreise nach Deutschland zu unterstützen. Ziel des vom Auswärtigen Amt initiierten Familienunterstützungsprogramms ist es, Antragsteller/innen bei Fragen zum Visumverfahren zu helfen und sicherzustellen, dass sämtliche notwendigen Dokumente vor dem Visum-Termin vorgelegt werden können. IOM hat zu diesem Zweck ein Zentrum in Kabul eröffnet. IOM wird alle afghanischen Antragsteller/innen, die auf einen Termin warten, telefonisch oder per E-Mail kontaktieren, damit alle notwendigen Dokumente für den Familiennachzug nach Deutschland vorbereitet werden können.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

FAP Kabul - Afghanistan

Tel: +93 701104000

Email: info.fap.af@iom.int

Arbeitszeiten: Sonntag bis Donnerstag 8.30 bis 15.30 Uhr

Weitere Informationen

Das Nationale Visum ist das Einreisevisum für einen langfristigen Aufenthalt zu einem bestimmten Reisezweck. Es wird in der Regel für 90 Tage, in bestimmten Fällen bis zu einem Jahr erteilt. Nach…

Langfristiger Aufenthalt - über 90 Tage

Bitte lesen Sie sie erst die Antworten auf die häufig gestellten Fragen, bevor Sie eine Nachricht schreiben:

Häufig gestellte Fragen

nach oben