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Häufig gestellte Fragen

22.11.2017 - FAQ

Vielleicht ist Ihre Frage ja hier bereits beantwortet:

FAQ

Es ist bis auf weiteres nicht mit einer Wiedereröffnung der Visastelle der Botschaft Kabul zu rechnen. Eine Antragsabgabe in Kabul ist daher nicht möglich. Schengen-Visa können an den Vertretungen in Islamabad, Neu-Delhi, Istanbul und Dubai beantragt werden. Anträge auf ein nationales Visum (Familienzusammenführung, Studium, Erwerbstätigkeit, Sprachkurse etc.) können in Islamabad und Neu-Delhi gestellt werden.

Informationen zur Beantragung eines Visums finden Sie hier.

Nein, es ist bis auf weiteres nicht mit einer Wiedereröffnung der Visastelle der Botschaft Kabul zu rechnen. Die Visastelle der Botschaft Kabul wurde nach Islamabad, Neu Delhi (Schengenvisa und Nationale Visa) sowie Dubai und Istanbul (Schengenvisa) verlagert. Eine Antragsabgabe in Kabul ist längerfristig nicht möglich.

Wenn Sie zu einem kurzfristigen Aufenthalt nach Deutschland reisen möchten, dann beantragen Sie ein Schengenvisum (Aufenthalt bis zu 90 Tage). Für langfristige Aufenthalte beantragen Sie ein nationales Visum (Aufenthalt über 90 Tage).

Schengenvisa (Aufenthalte bis 90 Tage)
Nationale Visa (Aufenthalte über 90 Tage)

Eine Antragsabgabe in Kabul ist längerfristig nicht möglich. Schengen-Visa können daher an den Vertretungen in Islamabad, Neu-Delhi, Istanbul und Dubai beantragt werden. Anträge auf ein nationales Visum können in Islamabad und Neu-Delhi gestellt werden.

Informationen zur Beantragung eines Visums finden Sie hier.

Ja, für alle Anträge wird ein Termin benötigt. Termine können Sie kostenfrei über die Webseite der Botschaft buchen.

Terminbuchung


Bitte kommen Sie 30 Minuten vor dem vereinbarten Termin mit vollständigen Unterlagen. Im Falle einer Verspätung müssen Sie damit rechnen, dass die Visumbeantragung nicht mehr möglich ist.


Der Versand der automatischen Bestätigung kann bis zu 30 Minuten in Anspruch nehmen. Stellen Sie sicher, dass Sie die richtige Emaildresse angegeben haben und kontrollieren Sie auch ihren Spam-Ordner.

Aufgrund der hohen Nachfrage nach Terminen beträgt die Wartezeit bei Familienzusammenführung zurzeit ca. 12 Monate, bei Studenten/Arbeitsaufnahme etc. ca. 6 Monate.

Wenn Sie eine Mail erhalten, dass Ihre Registrierung storniert wurde, so wurde bei einer Überprüfung festgestellt, dass Sie sich mehrfach auf der Warteliste eingebucht haben oder für jedes Familienmitglied einzeln eine Buchung vorgenommen haben. Solche Eintragungen werden gelöscht. Sie haben in diesen Fällen aber immer noch eine aktive Buchung, Familien werden in einer Buchung zusammengefasst.

Wir bitten um Verständnis, dass in solchen Fällen keine Sondertermine  vergeben werden können. Bitte setzen Sie sich mit Ihrem Standesamt in Verbindung.

Fristwahrende Anzeigen für den Familiennachzug zu anerkannten Asylberechtigten und Flüchtlingen können unter dem folgenden Link erfolgen:

http://www.fap.diplo.de


Bitte sehen Sie unbedingt davon ab, Ihre fristwahrende Anzeige per Email an die Botschaft Kabul zu senden. Die Anzeigen können nicht aufbewahrt und zukünftigen Anträgen zugeordnet werden. Es ist ausreichend, wenn Sie einen Ausdruck der Anzeige bei Antragstellung mitbringen.

Die Bearbeitungsdauer für ein Schengenvisum beträgt in der Regel fünf Arbeitstage, in Ausnahmefällen auch länger. Sie können den Antrag frühestens drei Monate vor der geplanten Einreise stellen. Sie sollten ihren Antrag spätestens 14 Tage vor geplanter Abreise stellen.
Wichtig: Bitte beachten Sie, dass bei der Einreise nach Deutschland der Grenzbeamte einen Nachweis des Krankenversicherungsschutzes sowie über die Finanzierung des Aufenthalts verlangen kann. Bitte führen Sie deshalb diese Nachweise mit, ansonsten kann es passieren, dass Ihnen die Einreise verweigert wird.


Die Bearbeitungsdauer für ein Nationales Visum beträgt in der Regel drei bis vier Monate. Anträge für Studentenvisa können in den meisten Fällen nach vier bis sechs Wochen abschließend entschieden werden. Ihr Antrag auf ein nationales Visum wird an die Ausländerbehörde des künftigen Wohnsitzes in Deutschland weitergeleitet. Die Ausländerbehörde überprüft Ihren Antrag und teilt der Botschaft das Ergebnis mit. Erst dann kann die Botschaft abschließend über Ihren Antrag entscheiden. Sobald das geschehen ist, werden Sie per Email benachrichtigt.

Sind die Antragsteller nicht gemäß des Merkblatts vorbereitet und fehlen wichtige Unterlagen oder Kopien, kommt es anlässlich dann notwendig werdender Nachforderungen zu Verzögerungen, die zu Lasten der jeweiligen Antragsteller und ihren Antragsverfahren gehen. Es wird gebeten, die bei Antragstellung vorzulegenden Dokumente und ihre zu fertigenden Kopien in der im Merkblatt gelisteten Reihenfolge vorzulegen, da dies den Arbeitsablauf bei Antragsannahme im Sinne aller Antragsteller und der Visastelle beschleunigen würde. Leider hat die Erfahrung gezeigt, dass Unterlagen oftmals unsortiert und/oder unvollständig vorgelegt werden.

Die Gebühren für ein Schengen-Visum betragen 60 Euro.
Die Gebühren für ein Nationales Visum betragen 75 Euro. Die Gebühren sind bei der Antragstellung in Landeswährung in bar zu zahlen. Es handelt sich um eine Bearbeitungsgebühr, die bei Ablehnung oder Zurücknahme des Antrags nicht erstattet wird.
Ferner wird eine Auslage für die Urkundenüberprüfung (einmal pro Familie) fällig.

Für Kinder sind die Gebühren ermäßigt bzw. Schengen-Visa für Kinder bis sechs Jahren sind gebührenfrei.
Visaanträge für Ehegatten, eingetragene Lebenspartner und minderjährige ledige Kinder Deutscher, sowie Eltern minderjähriger Deutscher werden gebührenfrei bearbeitet. Ebenfalls gebührenfrei sind Visaanträge für freizügigkeitsberechtigte Ehegatten und Kinder EU-/EWR-Staatsangehörigen.

Ausführliche Informationen zu den vorzulegenden Unterlagen finden sie hier.


Informationen zu Schengenvisa (bis zu 90 Tage): Schengenvisa


Informationen zu Nationalen Visa (Langfristiger Aufenthalt): Nationale Visa

Dieses Erfordernis gilt ausnahmslos für alle AntragstellerInnen.

Sind die Antragsteller nicht gem. des Merkblatts vorbereitet und fehlen wichtige Unterlagen oder Kopien kommt es anlässlich dann notwendig werdender Nachforderungen zu weiteren Verzögerungen, die zu Lasten der jeweiligen Antragsteller und ihren Antragsverfahren gehen. Es wird gebeten, die bei Antragstellung vorzulegenden Dokumente und ihre zu fertigenden Kopien in der im Merkblatt gelisteten Reihenfolge vorzulegen, da dies den Arbeitsablauf bei Antragsannahme im Sinne aller Antragsteller und der Visastelle beschleunigen würde. Leider hat die Erfahrung gezeigt, dass Unterlagen oftmals unsortiert und/oder unvollständig vorgelegt werden.


Wir weisen abschließend darauf hin, dass auch weiterhin ausschließlich die Informationen auf der Webseite der Deutschen Botschaft Kabul verbindlich sind und bitten vorsorglich davon abzusehen, Dokumente vorab per Mail zu schicken. Sämtliche Unterlagen müssen von den jeweiligen Antragstellern bei Visumbeantragung vorgelegt werden.

Wir bitten um Verständnis, dass Auskünfte zu einzelnen Anträgen aus datenschutzrechtlichen Gründen nur an den Antragsteller selbst, den gesetzlichen Vertreter oder einen Bevollmächtigten erteilt werden können. Aufgrund der hohen Anzahl an Emailanfragen können Sachstandsanfragen nicht beantwortet werden.

Wenn Ihr Antrag abgelehnt wurde, können Sie gegen die Ablehnung remonstrieren.

Informationen zum Remonstrationsverfahren finden Sie hier:

Merkblatt Remonstration

Das Gesetz verlangt beim Ehegattennachzug einfache Sprachkenntnisse, die wiederum als Niveau A1 definiert sind, § 30 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 i.V.m. § 2 Abs. 9 AufenthG.

Antragstellern bleibt es selbst überlassen, wie sie einfache deutsche Sprachkenntnisse erwerben. Dies muss nicht durch einen Sprachkurs beim Goethe Institut erfolgen, sondern kann auch mithilfe privater Sprachlehrer, Übungen mit dem/der in Deutschland lebenden Ehepartner/in, Online-Angeboten etc. geschehen.

Lediglich der Nachweis über einfache deutsche Sprachkenntnisse ist in der Regel durch ein Prüfungszertifikat eines ALTE-zertifizierten Instituts – in Afghanistan das Goethe Institut – zu führen. Der Umstand, dass das Goethe-Institut in Kabul geschlossen und das Ablegen der A1-Prüfung daher in Afghanistan nicht möglich ist, wird bei der Prüfung des Visumantrags einzelfallbezogen berücksichtigt. Gleichzeitig wird darauf hingewiesen, dass in den Nachbarländern (z. B. Indien, Pakistan, Tadschikistan) die Teilnahme an A1-Prüfungen und somit der Erwerb des Sprachzertifikats grundsätzlich möglich ist, sodass ein genereller Verzicht auf den Sprachnachweis weder möglich noch erforderlich ist.

Ernsthafte Bemühungen um den Spracherwerb sind also zu unternehmen und im Rahmen des Möglichen im Visumverfahren nachzuweisen. In der Regel wird bei Vorsprache in der Deutschen Botschaft auch kein kurzes Interview auf Deutsch geführt, um die erworbenen Sprachkenntnisse zu überprüfen. Die erworbene A1-Qualifikation verliert daher nicht pauschal ihre Gültigkeit, vielmehr müssen Antragsteller faktisch in der Lage sein, sich auf einfache Art auf Deutsch zu verständigen.

Weiterführende Links:

Goethe Institut Afghanistan

Goethe Institut Indien

Goethe Institut Pakistan

Allgemeine Informationen des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge

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